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Personensuche - Mantrailing



Was ist Mantrailing?

Beim Mantrailen lernt der Hund mit Hilfe eines Geruchsgegenstandes von einer beliebigen Person, genau diese zu finden. Wenn der Hund beispielsweise ein getragenes T-Shirt von Person A vorgesetzt bekommt, wird er genau diese Person unter den Personen B-Z herausfinden und zuordnen können. Der Hund lernt dabei, immer der frischsten Spur zu folgen.

Welche Hunde sind dafür geeignet?

Man kann im Vorfeld schwerlich verallgemeinern, ob ein selbstständiger Hund leichtführiger ist; als ein Hund, der sich eher am Halter orientiert arbeitet; da hier die Mensch-Hund-Beziehung eine tragende Rolle spielt. Jedoch sollte man erwähnen, dass Hunde, die Probleme mit typ. Umweltreizen an den Tag legen oder gar Ängste mit Menschen zeigen, erfahrungsgemäß schwerer im Bereich des Mantrailings zu arbeiten sind.

Die Nasenleistung der Hund ist unter anderem abhängig von der Länge der Schnauze, kurznasige Hunde haben wesentlich weniger Riechzellen, als langnasige... Desweiteren spielen auch angezüchtete Verhaltensweisen mit ein: ein Hütehunde sind darauf spezialisiert mit den Augen zu suchen... ein Jagdhund hingegen verlässt sich fast immer auf seine Nase. Dennoch sollte man Pauschalisierungen vermeiden, da auch innerhalb der Hüterlinien viele gute Spürnasen zu finden sind.

Das Alter des Hundes spielt anfangs keine tragende Rolle, jedoch sollte jedem Hundehalter klar sein, dass der Grundstein der Erziehung & Prägung bereits im Welpenalter gelegt wird. Folglich die größtmöglichen Erfolge bei Hunden zu verzeichnen sind, die von Welpenbein an gelernt haben ihre Nase einzusetzen. Je nach Zielsetzung (Prüfung, Realeinsätze oder reiner Zeitvertreib und artgerechte Beschäftigung des Vierbeiners) ist es durchaus möglich, auch vierbeinige Senioren oder gar gesundheitlich beeinträchtigte Hunde im Mantrailing zu führen, sofern diese jederzeit schmerzfrei und motiviert mitarbeiten.

Cora und Mantrailing

Mit Cora betreibe ich diesen "Sport" seit Mai 2007, erst mit freizeitlichem Gedanken, später arbeiteten wir mit dem Ziel, Einsätze zu laufen und so Menschen zu retten. Aufgrund des enormen Zeitaufwandes dieser Ausbildung und der damit verbundenen Verantwortung sind wir nun wieder zurück zur Freizeitbeschäftigung gekommen und trailen wann immer sich eine Gelegenheit dazu ergibt.

Cora ist wirklich sehr begeistert beim Training dabei und findet mittlerweile versteckte Personen in Entfernungen von bis zu einem km. Auch ältere Spuren von bis zu 24h sind für ihre gute Nase kein Problem.

Hier seht ihr ein Video von einem recht kurzen Trail, um einen kleinen Einblick in diese Arbeit zu bekommen: anschauen...

Cora beim mantrailen Cora beim mantrailen

Cora beim mantrailen

 
 


 
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