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Clickertraining
Beim Clickertraining lernt der Hund über Kopfarbeit zum Erfolg zu kommen, er selbst kann die Übungen mitgestalten und eine Kreativität entwickeln.
Grundsätzlich ist die Arbeit mit dem Clicker schnell erklärt, daher soll dieser Teil nicht allzu viel Platz einnehmen:
Der Hund lernt zu allererst, Click = Belohnung. Das bringt man dem Vierbeiner am einfachsten bei, in dem man clickt und kurz darauf einen Futterbrocken gibt. Click - Futtter, Click - Futter... dies wiederholt man. Der Hund begreift auf diese Weise sehr schnell, was der Click bedeutet. Nach diesen ersten Wiederholungen schleicht man eine Wartezeit ein, in der man auf eine Regung des Hundes wartet. Zeigt er diese, gibt es sofort eine Belohnung.
Durch dieses simple Spiel lernt der Hund zum einen die Bedeutung des akustischen Signales "Click" kennen, zum anderen gleichzeitig, dass er für dieses Geräusch etwas tun muss, er also selbst Auslöser ist.
Hat der Hund diese Kette einmal verinnerlicht, kann man jedes beliebige Verhalten formen... Clickertraining kann also wesentlich mehr, als dem Hund einige Tricks beizubringen.
Mit dem Clicker als Ausbildungsmittel, kann ich gezielt an Verhaltensproblemen arbeiten, beispielsweise bei aggressivem Verhalten, aber auch Angst- und Stressreaktionen lassen sich wunderbar therapieren.
Durch diesen immer gleich klingenden, emotionslosen Marker, kann ich winzige Augenblicke hündischen Verhaltens einfangen und somit in kleinen Schritten Fortschritte erzielen, die dem Hund das lernen erleichtern.
Aber auch bei dieser Ausbildungsmethode gilt: Der Clicker ist nur so gut, wie der, der ihn benutzt! ;)

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